Familienunternehmen
Familienunternehmen und Unternehmerfamilien sind uns wichtig – mit besonderem Fokus und einem spezifischen Beitrag.
Die hohe Bedeutung von Familienunternehmen für den Standort Deutschland wird verstärkt in den herausfordernden transformativen Zeiten, wie wir sie aktuell erleben. Von daher können und wollen wir einen Beitrag leisten zur Entwicklung, Aufrechterhaltung und Stärkung ihrer Zukunftsfähigkeit.
Alle Angebote, die wir unter Veränderung und Vermögen skizziert haben, sind für Familienunternehmen ebenso relevant wie für alle anderen Organisationen. Unser Fokus und unser Angebot liegt hier auf der wirksamen Kooperation in dem Verbund, der die Führung und Steuerung so besonders macht: Wie arbeitet die Unternehmerfamilie in ihren verschiedenen Rollen, die Führung des Familienunternehmens und der Beirat so effektiv wie möglich zusammen. Für uns stehen dabei die Menschen und wie diese Beziehung und damit Kooperation gestalten im Mittelpunkt. Unser Beitrag liegt darin, dies mit Fragen der Unternehmenssteuerung sowie formellen und strukturellen Regelungen so stimmig und konsistent zu verbinden, dass ein handfester Impact entsteht.
Start-ups sind nicht per se dasselbe wie Familienunternehmen. Und gleichzeitig gibt es aus unserer Erfahrung im Hinblick auf Gründertum und unternehmerische Entwicklung interessante Parallelen, für die unsere Perspektive, Fokus und Beitrag Gültigkeit haben.
UNSERE PERSPEKTIVE - DIE EINHEIT AUS UNTERNEHMERISCHER & PSYCHOSOZIALER KOMPETENZ
Wir haben die besondere Kombination unserer Kompetenzen bereits unter Ansatz ausführlicher beschrieben. Unternehmerfamilien arbeiten immer gleichzeitig in zwei hochkomplexen Systemen: Im ökonomischen System „Unternehmen“ und im psychosozialen System „Familie/Eigentümer“. Ohne eine fundierte Kompetenz in beiden Bereichen verfehlt eine Begleitung entweder die wirtschaftliche bzw. unternehmerische Realität oder die menschliche Dynamik. Es braucht aus unserer Sicht:
- Ein belastbares Verständnis von Geschäftsmodellen, Marktmechanismen, Risikoentscheidungen, Governance, Nachfolge und Inhaberstrategie, sowie eine unternehmerische Haltung – also Denken in Chancen und Risiken, Verantwortungsübernahme, Pragmatismus unter Unsicherheit. Dies ist nötig, um auf Augenhöhe zu arbeiten und nicht nur „professionelle Bedenken“ zu formulieren. UND
- Die Fähigkeit, mit Emotionen, Loyalitäten, Ausschluss‑ und Gerechtigkeitsthemen, verdeckten Konflikten und mehrgenerationalen Mustern umzugehen und damit Kernkompetenzen wie Beziehungsgestaltung, Prozessführung in Krisen, Umgang mit Rollenkonflikten, Werte- und Sinnfragen sowie Förderung von Selbstreflexion gezielt einsetzen zu können. Ansonsten besteht die Gefahr, Konflikte zu eskalieren, Allianzen unreflektiert zu bedienen oder mit Übertragungs‑ und Gegenübertragungsphänomenen unreflektiert umzugehen.