Vermögen

Vermögen bedeutet für uns Sicherheit, Vorsorge und Stabilität in Verbindung mit Unabhängigkeit, Handlungsspielraum und Gestaltungskraft - von Menschen, Teams und Organisationen im Umgang mit Veränderung.

Uns geht es natürlich nicht um materielles, sondern um immaterielles Vermögen. Wir vertrauen auf die Menschen und ihre individuellen und kollektiven Fähigkeiten und Kompetenzen, bauen auf diese Ressourcen, fördern deren Befähigung und Entwicklung. Mit dem Ziel einen substanziellen Vermögenaufbaus - um Wandel frühzeitig zu erkennen, Veränderung bewusst zu entscheiden und zu integrieren und notwendige Maßnahmen für die Umsetzung abzuleiten. Ohne VeränderungsVermögen keine organisationale Resilienz.

Mit unserem Fokus auf den Menschen und der Gestaltung von Kohäsion, Wirksamkeit und Handlungsfähigkeit bieten wir den erforderlichen Aufbau dieses Vermögens in unterschiedlichen Ausprägungen an.

Vermögen entsteht nicht zufällig und schon gar nicht, wenn es um den Umgang mit Veränderung geht. Es bedarf einer gezielten Stärkung und Befähigung, um gelungenere Kooperation, stärkere Orientierung, umfassendere Verantwortungsübernahme und mehr Entscheidungs- und Handlungssicherheit zu erreichen – all das unter zunehmender Unsicherheit. Unser Anspruch ist, dass Veränderung irgendwann nicht mehr Störfaktor ist, sondern zu einer Kompetenz wird, auf die sich die Organisation verlassen kann.

UNSERE PERSPEKTIVE - NACHHALTIGER VERMÖGENSAUFBAU DURCH UMSETZUNG IN DER PRAXIS

In unserem Verständnis entsteht nachhaltiger Aufbau von Kompetenzen und Fähigkeiten erst in der Verankerung, also dem konkreten Handeln und der Umsetzung (siehe das berühmte Zitat „Sage es mir, und ich vergesse es. Zeige es mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich behalte es.“). Noch mehr Relevanz als bei Fertigkeiten hat dies Bedeutung, wenn es um persönliche, gruppenbezogene und organisationale Entwicklung geht, die immer auch von teil- und unbewussten Anteilen geprägt sind. 

Mit unserer Perspektive entwickeln wir daher wirksame Befähigungsprozesse und -programme immer aus der Dualität von Lern- und Reflexionsräumen mit sehr konkreten Handlungs- und Umsetzungsansätzen – mit Fokus auf den Menschen und in der Anwendung auf Führung, Team, persönliche Entwicklung und Konfliktlösung bis zur Gestaltung unserer eigenen OE-Ausbildung.

Führung

Hohe Unsicherheit in Veränderung, Talentgewinnung, neue Arbeitsformen, Gesundheit und psychische Belastung, Umgang mit Verantwortung und Leistungsfähigkeit. Das sind nur einige der aktuell wichtigen Themenfelder, zu denen Führung einen Beitrag leisten soll. In Summe wird es umfangreicher und diffuser - sowohl für die Menschen, die geführt werden, als auch für die, die führen (sollen). Die inneren Vorstellungen der Menschen zu Führung sind heterogener, die Erwartungshaltungen vielfältig. Damit steigt wiederum das Risiko von Frustration und Überforderung von Führungskräften und Führungsgruppen. Ein Teufelskreis.

Kohäsive Führung ist einer der wesentlichen Schlüssel für organisationalen Erfolg. Wir fokussieren daher auf die Verbundenheit von Menschen in Führung entlang gemeinsamer Sinnstiftung, Orientierung und Kooperation. Das bedeutet Auseinandersetzung, Befähigung und konkrete Umsetzung im Führungsalltag.

Das Selbstverständnis von Führung ist auch im Wandel

Im tradierten Führungsbild wurde Führung im Wesentlichen verstanden als Aufgabe, das Verhalten der Mitarbeitenden auf die Unternehmensziele und -anforderungen auszurichten. Dies war von der hierarchischen Grundannahme geprägt, dass die Führungskraft qua Rolle mehr Wissen und Kompetenzen hat als die Teammitglieder und daher die Entscheidungen trifft, die von den Mitarbeitenden umgesetzt werden.

Dann entstanden mehr und mehr wissenschaftlich fundierte Ansätze zu Führung. Die Rechte und Interessen der Arbeitnehmer haben zunehmend an Gewicht gewonnen. Insbesondere im Kontext Neuer Arbeit wurden Führungsideale und -modelle entwickelt, um mit den (neuen) Anforderungen an Führung besser umgehen zu können. Fokus auf den Menschen, andere Arten von Kooperationsgestaltung und Verantwortungsteilung, Umgang mit Sinnhaftigkeit usw. rücken dabei in den Vordergrund. Aktuell nehmen wir viel Ambivalenz zur „richtigen Art“ von Führung wahr.

Aus unserer Sicht geht es dabei nicht um richtig und falsch, sondern darum, als Organisation das eigene Selbstverständnis von Führung in Ableitung aus dem Leitbild und der Strategie eindeutig zu definieren und entsprechend umzusetzen.

UNSER ANGEBOT

Ein ganzheitlicher Ansatz erhöht die Chance auf Befähigung substanziell. Vermögensaufbau erfordert:

  1. Immer wiederkehrende Auseinandersetzung mit der Veränderung von Führung und Führungsanforderungen.
  2. Regelmäßige Vergewisserung oder (Weiter)entwicklung des eigenen Führungsverständnisses als Konsequenz aus Leitbild, Strategie, Transformationsprozessen etc.
  3. Nachhaltige Führungskräfteentwicklung, sowohl im Hinblick auf dauerhafte Befähigungsprogramme als auch gezielte Lern- und Umsetzungskonzepte für spezifische Entwicklungsbedarfe.

1. Führungsinspiration

Unsere Inspirationen bieten einen klar strukturierten Entwicklungsraum für Menschen in Führung – vom ersten Impuls über den gemeinsamen Austausch bis hin zum vertiefenden Dialog. In maßgeschneiderten Formaten werden gemeinsam neue Perspektiven auf Führung reflektiert, auf die konkrete Organisation übertragen und gezielt verändertes Führungsverhalten für aktuelle oder bevorstehende Veränderungsprozesse entwickelt.

Führungsimpuls

Eine Anregung zu neuen und relevanten Aspekten von Führung. Dabei geht es um die bewusste Stimulation eines Denk- und Reflexionsanstoßes für die Führungskräfte der Organisation ohne unmittelbaren Anspruch konkreter Auseinandersetzung.

Typische Formate sind Key Notes von 1-2 Stunden bei größeren Zusammenkünften in Organisationen wie Jahresveranstaltungen, Führungskräfte-Summits oder größere funktionale Treffen, wie z.B. im Sales- und Marketingbereich.

Führungsaustausch

Differenzierte Auseinandersetzung mit einem spezifischen Aspekt von Führung für die eigene Organisation. Basierend auf einem externen Input geht es um die Bedeutung für die grundsätzliche Führungssituation in der Organisation und eine mögliche Ableitung von Anwendungsmaßnahmen.

Typische Formate sind halb- bis maximal ganztägige Treffen von größeren Führungsgruppen, um in einem ko-kreativen gemeinsamen Prozess verschiedene Perspektiven zu entwickeln und in eine Synopse zu integrieren.

Führungsdialog

Intensive gemeinsame Arbeit an einem für die Organisation konkreten und hoch relevanten Führungsaspekt, zum Beispiel durch einen bestehenden oder intendierten Veränderungsprozess. Dabei geht es um die Frage, inwieweit eine gezielte Änderung von Führungsverhalten erforderlich ist und wie dieses konkret gestaltet werden kann.

Solche Dialoge finden in eher kleineren Führungsgruppen bis zu 8-10 Personen statt mit den Führungskräften, die maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung von Führung in der Organisation haben.

2. Führungsverständnis

Anforderungen und Erwartungen an Führung steigen. Unklarheit und Unsicherheit zum Selbstverständnis, der eigenen Wirksamkeit und Fähigkeiten beschäftigen Menschen in Führung sehr. Oft sind Führungskräfte dabei auf sich selbst und die eigene Deutung zurückgeworfen. Entsprechend heterogen und fragmentiert wirkt Führung in die Organisation.

Wir verstehen unter Führungsverständnis das gemeinsame Bild einer Organisation, wie Führung gedacht, begründet und gelebt werden soll. Es beschreibt also nicht nur, was Führungskräfte tun, sondern auch, mit welcher Haltung, welchen Prinzipien und welchem Menschenbild sie führen. Es umfasst z.B. die Grundannahmen darüber, was gute Führung in dieser Organisation ausmacht, wie Verantwortung verteilt wird, wie Entscheidungen getroffen werden und welche Erwartungen an Führungskräfte und Mitarbeitende gelten. Nicht als rigides Regelwerk, sondern als gemeinsamer Orientierungsrahmen.

Integration Organisationaler Kontext

Ein Führungsverständnis ist nicht losgelöst von der organisationalen Realität und als Allgemeinplatz definiert. Es gibt unendlich viele Aspekte, die man sich in Führung wünschen kann. All diese zum Maßstab zu machen wäre unmenschlich, im Sinne von Umsetzung in der Organisation illusionär und damit in der Wirkung substanziell eingeschränkt.

Ein klares Führungsverständnis stärkt die Abstimmung zwischen Führung, Kultur und Strategie. Es braucht entsprechend eindeutige Ableitungen, Bezüge und Brücken und damit eine Integration mit diesen Aspekten zu organisationaler Orientierung. Ein gutes Führungsverständnis wird intuitiv verstanden als sinnvoller Beitrag zur beabsichtigten Organisationsentwicklung.

Konzeption und Umsetzung eines Führungsverständnisses erfordern übergreifend aus unserer Erfahrung vor allem das – viel Erfahrung. Und die Bereitschaft der Unternehmensführung für die eigene Veränderung. Darüber hinaus gibt es ein paar spezifische Erfolgsfaktoren:

Erfolgsfaktoren der Konzeption

  • Bewusst gestalteter Erarbeitungsprozess, der Führungskräfte mit ihren Perspektiven integriert.
  • Kein abstraktes Gebilde, sondern Input aus der Strategie der Organisation, dem Kultur- und Menschenbild sowie den konkreten Herausforderungen der Führungsumwelt.
  • Klärung, welchen Beitrag Führung zur Zielerreichung der Organisation leisten soll, welche Werte verbindlich sind und wie viel Eigen- und Mitverantwortung, Dialog, Steuerung und Entwicklung die Organisation braucht.
  • Abgleich mit bestehenden Führungsinstrumenten: Personalentwicklung, Auswahl, Feedback, Zielsysteme und Beurteilung müssen dazu passen.
  • Kein Idealkatalog, sondern ein bewusst gewählter Balancepunkt zwischen verschiedenen Anforderungen.
  • Erst Leitprinzipien entwickeln, dann Übersetzung in beobachtbares Verhalten im Alltag.

Erfolgsfaktoren der Umsetzung

  • Fokus, Fokus, Fokus: Nicht alle Aspekte der Konzeption braucht es (gerade) für die Entwicklung der Organisation. Was sind die 1-2 Fokuspunkte aus dem Führungsverständnis, die jetzt (und für die kommenden 1-2 Jahre) entscheidend sind?
  • Auseinandersetzungs- und Dialogformate mit den Führungskräften statt „Kommunikation“ – ohne eigene Auseinandersetzung kein Commitment, ohne Commitment keine Verhaltensänderung.
  • Übersetzung und Verankerung in der HR Leadership Journey – vom Führungsprofil und Recruiting bis zum Exit-Gespräch.
  • Dualität von Handlung und Lernen / Reflexion: Verbindlicher Einbau von Reflexionsschleifen und Retros / Standortbestimmungen.

3. Führungskräfteentwicklung

Der Nutzen von Führungskräfteentwicklung ist offensichtlich: Mitarbeitende erleben mehr Klarheit, Feedback und Unterstützung, Teams arbeiten oft produktiver und konfliktsicherer und Organisationen profitieren von besserer Bindung, höherer Leistungsfähigkeit und einer stabileren Nachfolgeplanung. In Summe steigt die Kohäsion, Wirksamkeit und Handlungsfähigkeit und damit die Resilienz der Organisation. Entsprechend verstehen wir Führungskräfteentwicklung nicht als isoliertes Trainingsformat, sondern als strategischen Prozess, der eng mit den Zielen, Werten und der Organisationsentwicklung verbunden ist.

In unserer Konzeption und Durchführung für unterschiedlichste Organisationen im Laufe der letzten 20 Jahre fließen vor allem drei wesentliche Erfahrungen ein. Führung ist im Kern die Gestaltung gelingender Beziehungen, in der 1:1- Führungsbeziehung als auch innerhalb des Teams sowie zu Peers (andere Führungskräfte), gegenüber der eigenen Führungskraft sowie zu anderen Teilen der Organisation. Führungskräfteentwicklung ist als Teil der gesamten Entwicklungsarchitektur der Organisation zu verstehen. Der Transfer in die Praxis ist der wichtigste Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg. Hinter allen drei Punkten steckt mehr als man zunächst vermuten mag.

DREI DIMENSIONEN VON BEFÄHIGUNG

Wirksame Führungskräfteprogramme adressieren alle 3 Dimensionen von Befähigung bereits in der Konzeption und Umsetzung:

  • Die Stärkung der persönlich-professionellen Kompetenz der einzelnen Führungskräfte.
  • Die Stärkung der kollektiv-professionellen Kompetenz und Verbindung innerhalb der Führungsgruppe.
  • Die Stärkung der kohäsiven Wirksamkeit von Führung in die Gesamtorganisation.

Die Integration erhöht die Deckung von explizitem & implizitem Verständnis und verbessert so die Effektivität der Führung.

FÜHRUNGSKRAFT

  • Fokus: Persönliche Entwicklung der einzelnen FKs
  • Ausgerichtet an den persönlichen Entwicklungsbedürfnissen der Einzelnen
  • Spezifische Impulse durch die Entwicklungsbegleiter (Trainer)
  • Möglichkeit zur Arbeit an Anliegen aus der eigenen Führungspraxis

FÜHRUNGSGRUPPE

  • Fokus: Teamentwicklung der Gruppe der FKs (Peer-Ebene)
  • Ausgerichtet an den Entwicklungsbedürfnissen der Gesamtgruppe der FKs
  • Stärkung des gemeinsamen Führungsverständnisses
  • Netzwerken und Lernen voneinander

Organisation

  • Fokus: Entwicklung der Führungskultur und damit positiver Einfluss auf die Organisation insgesamt
  • Ausgerichtet an den kulturellen Besonderheiten der Organisation und ihrer Art zu führen
  • Verbesserung der Zusammenarbeit in der Organisation
  • Erhöhung der Wirksamkeit von Führung und Zielerreichung

ERFOLGSFAKTOREN FÜR NACHHALTIGE BEFÄHIGUNG

  • Das Erschaffen eines vertrauensvollen und sicheren Raums, in dem Menschen sich öffnen, gegenseitig klare Rückmeldungen geben und Freude am gemeinsamen Lernen entwickeln. Auch nach dem Programm!
  • Kombination von fachlichen und konzeptionellen Inhalten, Modellen und Tools mit der Persönlichkeit und Beziehungsfähigkeit der Führungskräfte.
  • Unmittelbarer Transfer der im Programm erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen in den Führungsalltag über die Arbeit an konkreten Anliegen, Projekten, Arbeitssituationen, Fallstudien etc.
  • Stärkung der Fähigkeit, sich selbst reflektieren zu können, Feedback einzuholen und das eigene Führungsverhalten zu evaluieren und erfolgsorientiert anzupassen.
  • Entwicklung einer Prozesskompetenz für begleitende und zukünftige Peer-Gruppenarbeit und kollegiale Fallbearbeitung.

Umsetzung

Wir stehen für organisationsspezifische Führungskräfteentwicklung in der Integration von Mensch, Team und Organisation. Dabei lassen sich zwei grundsätzliche Arten von Entwicklungsprogrammen differenzieren, die wir für verschiedenste Profit- und Non-profit Organisationen bereits umsetzen konnten:

  • Kontinuierliche Entwicklungsprogramme für bestimmte Zielgruppen, wie Nachwuchsführungskräfte, Teamführung, Führung von Führungskräften bis zu Top-Executive. Aufgrund des revolvierenden Charakters haben diese einen klaren inhaltlichen Rahmen, über den gleiche Grundlagen sichergestellt werden sollen. Der Praxistransfer ist hier vor allem auf Veränderungen des jeweils eigenen Verhaltens der Führungskräfte fokussiert.
  • Spezifische Entwicklungsprogramme: Meist hierarchieübergreifend und eher anlassbezogen, z.B. aufgrund eines Veränderungsprozesses mit der Fokussierung auf definierte Kerninhalte, die eine spezifische Veränderung der Führungskultur zum Ziel haben. Hier ist ein sehr viel umfassenderer und kollektiver Praxistransfer erforderlich, um möglichst zeitnah wirksam Einfluss zu nehmen.

ERFOLGSFAKTOREN FÜR EFFEKTIVE UMSETZUNG

  • Klare Verhaltens- und Wirkungsziele auf Basis einer Referenzgrundlage: Was soll erreicht werden und warum?
  • Präzise Erwartungshaltung der Organisation an die Teilnehmenden, bei sich zu beginnen in Verbindung mit Rückmelde- und Reflexionsprozessen sowie Klarheit in Konsequenzen.
  • Ergänzende Unterstützungs- und Anknüpfungsmaßnahmen für den Praxistransfer: Von spezifischen persönlichen Themen (z.B. Coaching) über Stärkung von Kooperation (z.B. Supervision cross-funktionaler oder Projektteams) bis zu gemeinsamer Arbeit an konkreten strategisch relevanten Themen der Organisation (z.B. strategische Initiativen).

Teamentwicklung

Bedarfe für Teamentwicklung können sehr facettenreich sein. Neugründungen oder Neuzusammensetzungen brauchen einen soliden, präventiven Aufsatz. Ziele und Anforderungen an Ergebnisse, Qualität und Leistung eines Teams sollen sich steigern. Rollen und Verantwortlichkeiten im Team ändern sich. Es gibt dysfunktionale Dynamiken im Team bis zu Beziehungsstörungen, gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Konflikten.

Oft steht am Anfang der Anschein, Ziele und Aufgaben (das WAS) seien entscheidend für die Wirksamkeit eines Teams. Stattdessen ist es die Beziehungsgestaltung und kohäsive Kraft der Kooperation (das WIE), die maßgeblich den Erfolg ermöglichen – für die Gruppe, die Mitglieder und die Führung.

Sowohl in der Arbeit an Störungen und Beeinträchtigungen als auch der Potenzialentfaltung und Leistungsfähigkeit schaffen wir daher Raum für wirkliche Begegnung und ehrliche Auseinandersetzung - und damit verlässliche Entwicklungsergebnisse.

Gruppenentwicklung

Der Entwicklung von Gruppen sind natürliche asymptotische Entwicklungsgrenzen gesetzt. Diese entsprechen einem Niveau an Kompetenz, das den Mitgliedern unterbewusst als hinreichend scheint, auch wenn Dysfunktionalitäten beobachtet werden oder man sich eigentlich andere Dynamiken wünscht.

Die Entwicklung von Gruppen im Sinne eines substanziellen Schritts bedeutet ein Verlassen dieser Komfortzone. Dies ist in der Regel mit mehr Offenheit und damit auch dem Risiko der Verletzung und Enttäuschung verbunden bei gleichzeitiger Chance, über Begegnung und Berührung die Wirksamkeit der Gruppe zu erhöhen. Daher braucht es eine bewusste Entscheidung der Gruppe für einen solchen Schritt sowie Aufmerksamkeit, Schutz und Containment im Prozess.

Interventionen

Aus den unterschiedlichen Bedürfnissen nach Art und Intensität in der Befähigung von Teams leiten wir drei verschiedene Interventionsformen ab, von der Arbeit an spezifischen Entwicklungsthemen über die regelmäßige Reflexion der Rolle und Kooperation bis zum Fokus auf die Steigerung der Leistungsfähigkeit.

 

Team-Entwicklung

In diesem Format arbeiten Teams über einen längeren Zeitraum an einem spezifischen Entwicklungsthema. Ausgangspunkt ist eine gemeinsame Standortbestimmung für die Wahrnehmungen zur aktuellen Situation und die Themen-Identifikation. Auf dieser Basis entwickeln wir einen maßgeschneiderten Teamentwicklungsprozess mit klaren Etappen und überprüfbaren Meilensteinen. Es kann sinnvoll sein, weitere Personen oder Einheiten einzubinden, damit Veränderungen nicht am Teamrand enden, sondern in die Organisation hineinwirken.

Im Fokus ist die nachhaltige Stärkung der Zusammenarbeit und eine spürbare Verankerung von Entwicklung, um das nächste Level zu erreichen.

Team-Supervision

Teamsupervision bietet einen geschützten, professionell moderierten Raum, in dem Teams ihre Rolle und Performanz, ihre Zusammenarbeit und die Rahmenbedingungen regelmäßig reflektieren im Sinne einer fortlaufend qualitätssichernden Begleitung. Gleichzeitig stärkt Teamsupervision die Fähigkeit, aus schwierigen Situationen zu lernen, anstatt sie lediglich zu „überstehen“. Sie eignet sich besonders für cross-funktionale und Projektteams mit hoher fachlicher Beanspruchung und/oder komplexer Stakeholder-Struktur.

Im Fokus ist die Erhöhung der Selbstreflexions-, Kooperations- und Handlungsfähigkeit. Dies wird entlang konkreter Fälle, Situationen und Herausforderungen aus dem Alltag erarbeitet.

Hochleistungsteams

Dieses Format richtet sich an Teams, die bereits gut zusammenarbeiten und nun gezielt den nächsten Schritt zu einem Hochleistungsteam gehen wollen. Diese zeichnen sich durch eine dauerhaft hohe Leistungsfähigkeit, klare gemeinsame Ziele, ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen und eine ausgeprägte Lern- und Feedbackkultur aus. Sie bringen fachliche Exzellenz und zwischenmenschliche Reife zusammen und können in komplexen, dynamischen Umfeldern konstant überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen.

Im Fokus ist, die Steigerung von Selbstwirksamkeit, Kooperations- und Handlungsfähigkeit über einen sich selbst verstärkenden Entwicklungskreislauf zu ermöglichen.

Persönliche Entwicklung

Zwei Kernmotivationen führen uns zu Anliegen persönlicher Entwicklung: Leidensdruck im Umgang mit Schwierigkeiten, von denen wir Entlastung suchen oder der Eindruck, wir können unsere vermutete Potenzialität nicht hinreichend entfalten. So oder so stoßen wir an Entwicklungsgrenzen, wo es nicht mehr alleine weitergeht und entsprechend Unterstützung notwendig ist.

„Es ist leichter, zum Mars vorzudringen, als zu sich selbst“ hat Carl Gustav Jung mal gesagt. Ob Entwicklung gelingt, verbleibt in der Verantwortung des Klienten. Unserer Erfahrung nach braucht es dafür drei Dinge: Wirkliches Einlassen in den Prozess, hinreichende Reflexionsfähigkeit und vor allem Durchhaltevermögen. Persönliche Entwicklung ist keine Sprungfunktion, sie verläuft teilweise erratisch, teilweise zirkulär und in Schleifen.

In unserer Begleitung steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt. Das bedeutet auch eine professionelle Einschätzung, welche Art von Begleitung sinnvoll erscheint. Und idealerweise eine fundierte psychosoziale Ausbildung in Verbindung mit einem umfassenden Wirtschafts- und Organisationsverständnis. Genau das finden Sie bei uns.

IN EIGENER SACHE – QUALITÄTSANFORDERUNG AN PERSÖNLICHE BEGLEITUNG & ENTWICKLUNG

Nach wie vor ist insbesondere der Begriff „Coaching“ nicht definiert und geschützt. Der Begriff ist unabhängig von Ausbildung, Erfahrung oder methodischer Kompetenz verwendbar. Es besteht damit ein Qualitäts- und Ergebnisrisiko mit potenzieller Schädigung des Klienten, vor allem bei tiefen persönlichen Entwicklungsthemen.

Wir verfügen über eine langjährige und fundierte Ausbildung in Didaktik und Theorie, persönlichen und professionellen Kompetenzen sowie Einbezug relevanter Kontexte und Bezug zur Praxis. Dazu kommen ethische Anforderungen, klare Grenzen zur Therapie, Vertraulichkeit, Rollen- und Auftragsklärung. Und sich selbst als Berater:in bzw. Begleiter:in so gut zu kennen, dass das eigene Geworden sein und die eigene Disposition nicht im Prozess übertragen wird.

All dies ist verbunden mit Verbandszertifikaten (DGTA, EATA, EASC), die den Umfang der eigenen Ausbildung validieren.

Eine individuelle Begleitung mit persönlicher und professioneller Befähigung kann verschiedenste Facetten und Schwerpunkte haben. Aus unserer Sicht lassen sich drei davon gut voneinander abgrenzen:

  • Coaching – Persönliche Entwicklung und Selbstwirksamkeit
  • Sparring – Fachliche Reflexion und Dialog auf Augenhöhe
  • Supervision – Wirksamkeit in der professionellen Rolle

Auch diese distinkten Formate können ineinander übergehen oder parallel auftreten – entscheidend ist die gemeinsame Auftragsklärung.

Coaching

Fokus: Persönliche Entwicklung und Selbstwirksamkeit

Coaching ermöglicht persönliche Entwicklung und Reifung in jeder Lebensphase. Zumeist entstehen Bedarfe aus Anlässen, entweder aus sich selbst heraus, wie einer Neuorientierung, dem Gefühl „irgendetwas passt nicht mehr“, dem Umgang mit inneren oder äußeren Konflikten oder dem Wunsch, die eigene Biografie und Prägungen besser zu verstehen. Oder durch externe Rückmeldungen, die einen blinden Fleck angesprochen haben. Eine achtsame und umfassende Klärung des tatsächlichen Entwicklungsanliegens am Anfang ist bereits die halbe Miete. Im Prozess geht es dann darum, Schritt für Schritt mehr Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstwirksamkeit zu entwickeln.

Sparring

Fokus: Fachliche Reflexion und Dialog auf Augenhöhe

Sparring richtet sich vor allem an Führungskräfte und Entscheider:innen, die einen professionellen Gesprächspartner auf Augenhöhe suchen als neutralen und kompetenten Reflexionsraum, den sie im eigenen organisationalen Umfeld so nicht gestalten können. Schwerpunkt ist der gemeinsame Blick auf strategische Entscheidungen, komplexe Situationen und heikle Konstellationen, in denen verschiedene Optionen durchdacht und deren Bedeutung eingeschätzt werden soll. Dabei geht es vor allem darum, blinde Flecken zu erkennen, Annahmen zu hinterfragen und Optionen zu schärfen, um bewusste Entscheidungssicherheit zu treffen und anspruchsvolle Situationen mit Ruhe und Klarheit zu bewältigen.

Supervision

Fokus: Wirksamkeit in der professionellen Rolle

Supervision bietet einen strukturierten Reflexionsraum für Menschen, die in ihrem beruflichen Kontext mit hohen fachlichen, zwischenmenschlichen und/oder emotionalen Anforderungen konfrontiert sind. Dabei geht es vor allem um das Zusammenspiel von Person, Rolle, Auftrag und Organisation. Typische Schwerpunkte sind das Verständnis des eigenen Auftrags, welche Erwartungen – offen oder unausgesprochen – gestellt werden, welche Dynamiken die Arbeit prägen und wie sich organisationale Rahmenbedingungen auf das Handeln auswirken. Supervision trägt damit wesentlich zur Qualitätssicherung und zur langfristigen Gesunderhaltung bei.

Konfliktlösung

Unsere Erfahrung: Sobald der Konflikt erkennbar ist, sich Gefühle wie Ärger, Trauer, Angst, Schuld und Scham einstellen, erster Schaden entsteht – nicht warten, dass es von alleine wieder besser wird, sondern direkt angehen. Aufgrund der hohen unbewussten Anteile und der damit verbundenen Konfliktdynamik entsteht häufig eine sukzessive Verhärtung und/oder Eskalation, die uns an Stellen bringt, wo wir gar nicht hinwollten.

Aus unterschiedlichen Zielen, Interessen oder Rollen resultieren nicht zwangsläufig Konflikte. Diese entstehen aus unserer Sicht dann, wenn die Unterschiedlichkeit und Unvereinbarkeit „in die Beziehung“ fällt und dadurch einen sozialen Bezug bekommt – nicht mehr die Sache steht im Vordergrund, sondern die erlebte Beeinträchtigung durch den Anderen.

Was bedeutet das für die Konfliktlösung? Wir fokussieren die Beziehung zwischen den beteiligten Menschen als notwendige Bedingung. Das kann aber nicht hinreichend sein, wenn gruppendynamische, systemische oder Persönlichkeitsanteile hinzukommen. Von daher erfordert die Konfliktlösung für eine nachhaltige Behebung aus unserer Sicht vor allem eine multiperspektivische Betrachtung.

Der Konflikt als Parasit der Beziehung

„Erst hat man den Konflikt, dann hat einen der Konflikt.“ (Friedrich Glasl). Eine entlastende Perspektive kann sein, den Konflikt als gemeinsamen Feind zu verstehen, der sich im Beziehungssystem „eingenistet“ hat und sich aus dem Konflikt selbst ernährt. Entsprechend kann die Lösung nur im gemeinsamen Ansatz liegen.

Hohe unbewusste Anteile

Wenn der Konflikt symptomhaft sichtbar wird, hat er sich schon lange entwickelt – bedauerlicherweise entsteht dies eben unbewusst. Meist haben die Beteiligten bereits länger “Gefühlsmarken“ in ihr emotionales Rabattmarkenheft geklebt – bis es dann voll ist. Die Erhellung dieser unbewussten Anteile bietet viele Chancen für Interventionen in der Konfliktlösung.

Einer reicht für den Konflikt

Es mag die landläufige Meinung sein, dass es zum Konflikt immer mindestens zwei oder sogar mehr involvierte Parteien braucht. Insbesondere in der anfänglichen Entwicklung des Konflikts ist das häufig ein Trugschluss. Selbst wenn einer denkt, er hätte gar keinen Konflikt, kann er trotzdem bereits beteiligt sein. Und muss entsprechend in die Lösung integriert werden.

SELBSTREFERENZIELLER KONFLIKTKREISLAUF

Wenn wir Konflikte bei anderen eskalieren sehen oder darüber lesen, schütteln wir oft den Kopf, wie es dazu kommt. Leider kann sich niemand davon freimachen. Unser inneres Erleben wird in Konfliktsituationen unbewusst um vieles mehr eingeschränkt, als wir sowieso schon ausblenden. Das resultiert in bestimmtem Verhalten von uns und der anderen Partei mit entsprechenden Effekten. Dieser Kreislauf ist selbstreferenziell und verstärkt und verfestigt sich ohne Unterbrechung immer weiter. Im schlechtesten Fall endet es bei gesundheitlichen, Sach- und Vermögensschäden für beide Seiten. Die Auseinandersetzung mit diesem Kreislauf und die darüber stattfindende Enttrübung der Parteien ist wichtige Grundlage für die Lösungsfindung.

HALTUNG ZUR KONFLIKTLÖSUNG

Konflikte sind Beziehungsstörungen. Von daher liegt in der Beziehungsklärung der Kern zur Konfliktlösung. Was darüber hinaus aus unserer Sicht noch hilfreich ist:

  • Ergebnisoffenheit bis zu einer möglichen Trennung: „Verdammt zur Zusammenarbeit“ ist keine gute Ausgangsbasis.
  • Aufrechterhaltung von Augenhöhe: Im Konflikt ist sie meist verloren gegangen und braucht eine Wiederherstellung.
  • Verzeihlichkeit: Sich selbst und dem Anderen gegenüber, gerade am Beginn der Lösung gibt es viele Rückfälle.
  • Warten auf den Anderen: Wesentlicher Faktor für das Scheitern einer Lösungsvereinbarung ist Erwartung an den Anderen. Von daher hilft es nichts, man muss bei sich selbst beginnen.

Weiterbildung zur beziehungsorientierten Organisationsentwicklung - Ab Januar 2027

Hier geht es um eine besondere Investition in das eigene Vermögen – für alle Menschen, die sich in und mit Organisationen und ihren Entwicklungsherausforderungen professionell auseinandersetzen wollen.

Organisationsentwicklung ist die Kür in der Beratung. Sie zielt auf die nachhaltige Lern- und Entwicklungsbefähigung der Organisation und verbindet dabei Orientierungs-, Struktur-, Kultur- und Haltungsaspekte. Vielfältigste Facetten, Einflussfaktoren, Reflexions- und Interventionsebenen greifen ineinander und werden integrativ gedacht. Das braucht die Entwicklung von Meta-, Orchestrierungs- und Interventionsperspektiven. Damit wird auch erkennbar, dass es ein gutes Fundament benötigt, um sich als Organisationsentwickler:in zu navigieren.

Unsere Vorgängerorganisation In Stability hat über 12 Jahre in der eigenen Akademie eine fundierte Ausbildung in Organisationsentwicklung angeboten. Ursprünglich aus der Transaktionsanalyse kommend, unter Anreicherung durch systemische und gruppendynamische Ansätze und der Entwicklung eines eigenständigen relationalen Verständnisses von Menschen, Gruppen, Organisationen und Organisationsentwicklung haben wir ein umfassendes, methodenpluralistisches und aus unserer Beratung erfahrungsbasiertes Curriculum entwickelt, dass in dieser Form und Umsetzung einzigartig ist.

Es ist uns wichtig, mit jeder/m Interessentin/en zu Beginn in den Austausch darüber zu treten, was sie oder ihn bewegt, welche Interessen und Bedürfnisse mit der Ausbildung verbunden sind: Wir haben im Folgenden die wichtigsten Ausbildungsinformationen zusammengetragen und doch ersetzen sie nicht das persönliche Gespräch.

Zielgruppe

Aus der Erfahrung ist diese Ausbildung vor allem für folgende Zielgruppen interessant, die ihre Fähigkeiten und Kompetenzen im Hinblick auf neue und integrale Beratungsperspektiven und -ansätze erweitern und vertiefen wollen:

  • Externe Organisationsberater:innen: Ausbau des eigenen Repertoires
  • Coaches & Berater:innen: Zugang zum Feld Organisationsentwicklung
  • Interne Organisationsentwickler: Stärkung der eigenen Wirksamkeit
  • Führungskräfte: Befähigung aus der Rolle als Auftraggeber und/oder Gestalter

Hintergrund

Die Welt ist schon immer dynamisch und im Umbruch gewesen. Und gleichzeitig erleben wir eine neue Qualität von Veränderung. Wir befinden uns in tiefgreifenden gesellschaftlichen, technologischen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen inmitten globaler Vernetzung. Die exponentielle Dynamik von daraus resultierenden Chancen und Risiken entkoppelt sich dabei in der Geschwindigkeit mehr und mehr von der menschlichen Fähigkeit zur persönlichen und professionellen Entwicklung. So suchen immer mehr Menschen nach anderen Antworten und einer neuen Form von Orientierung, um sich selbst und in freudvoller Kooperation mit Anderen wirksam zu fühlen.

In Organisationen droht eine Zunahme des Verlustgefühls von Klarheit und Orientierung, von gewohnten Gesetzmäßigkeiten, von Planbarkeit, Steuerbarkeit und Kontrolle, von Perspektive, vom Gefühl der Sinnhaftigkeit. Statt vereinfachter Realitätskonstruktionen, Stärke und Abgrenzung glauben wir an Ansätze von Verbundenheit, geteilter Verantwortung, wirksamer Kooperation und gemeinsamer Lösungssuche. An diesem Grundverständnis richten wir unsere Beratung und auch unsere Ausbildung aus. Relationale Organisationsentwicklung verstehen wir als Integral der Arbeit mit Menschen, Teams und Organisationen in professionellen Entwicklungsprozessen - lösungsorientiert, sinnstiftend, ko-kreativ, dialogisch und auf Augenhöhe. Ziel ist die Stärkung der Kohäsion, Wirksamkeit und Handlungsfähigkeit. Damit das gelingt, brauchen Organisationsentwickler:innen neben einer breiten fachlichen Expertise selber fundierte Beziehungskompetenzen, um Organisationen und Menschen auch in ihren unbewussten Dynamiken zu verstehen und somit ganzheitlich begleiten zu können. In unserer Ausbildung orientieren wir uns daher auch an den persönlichen Bedürfnissen der Einzelnen.

Nutzen

Aus der Praxis für die Praxis

Wir bringen unser umfassendes Erfahrungswissen in der Begleitung aller Arten von Organisationen aktiv in die Ausbildung ein.

PLURALISTISCHE PERSPEKTIVE

Wir integrieren in unserer Ausbildung die wichtigsten Theorien und Ansätze aus der Transaktionsanalyse, Gruppendynamik, Systemik und Beziehungsorientierung.

KONKRETE UMSETZUNG

Wir schaffen Raum für die Applikation in die persönliche Umsetzung durch die Arbeit an eigenen Praxisfällen unter Nutzung der Ressourcen der Gruppe.

Methodenkompetenz

Neben Fach- und Methodenkompetenz schulen wir in der Auseinandersetzung die Beratungs- und supervisorische Kompetenz durch konkrete Fallarbeit.

Persönliche Befähigung

Auch wenn es um den organisationalen Kontext geht, hat die Arbeit an akut relevanten persönlichen Themen den erforderlichen Raum.

Entwicklungsbegleitung

Über den gesamten Zeitraum der Ausbildung auch jenseits der Module stehen wir als kontinuierliche Entwicklungsbegleitung zur Verfügung.

Einzelne Module

  • Was die Besonderheiten beziehungsorientierter OE im Kontext anderer OE-Konzepte sind.
  • Wie sich Beziehungsorientierung in der Praxis ausdrückt.
  • Wie OE-Funktionen Organisationsentwicklung richtig gut begleiten können.
  • Wie die persönliche Entwicklung zum/zur Organisationsentwickler:in gestaltet werden kann.
  • Wie eine Vorstellung zu Veränderungsnotwendigkeiten und -fähigkeiten entsteht.
  • Auf welchen Ebenen Organisationsentwicklung stattfindet und welche Bedeutung sie haben.
  • Warum OE immer eine Auseinandersetzung mit Autorität und Augenhöhe bedeutet und wie sie gestaltet werden kann.
  • Wie sich OE-Funktionen zwischen kurzfristiger Entlastung und nachhaltiger Befähigung der Organisation bewegen können.
  • Wer welchen Sinn verfolgt und welche Bedeutung das für die organisationale Entwicklung hat.
  • Wie OE helfen kann, Sinnfragen zu klären und auf den Punkt zu bringen.
  • Wie mit Unsicherheiten in OE umgegangen werden kann.
  • Warum Widersprüche und Zielkonflikte ein gutes Zeichen sind.
  • Warum Organisationskultur ein entscheidender Hebel für OE ist.
  • Wie Kultur in Organisationen erfasst und damit gearbeitet werden kann.
  • Wie Top Management und Mitarbeitende in OE-Prozessen voneinander lernen können.
  • Wie Kulturarbeit praktisch mit dem Integral von Persönlichkeits-, Team- und Organisationsentwicklung zusammenhängt.
  • Was Führung in Veränderung von regulärer Führung unterscheidet.
  • Wie richtig gute Führung in OE-Prozessen aussehen kann.
  • Welche Bedeutung funktionierende Führungsbündnisse in OE-Prozessen haben.
  • Was OE für die Entwicklung von Führungskräften bedeutet.
  • Wie sich OE-Prozesse über Zeit entwickeln und welche Episoden sie haben.
  • Welche Phasen in OE besonders kritisch sind und was hilft, weiterzukommen.
  • Wie Veränderungsdruck, Augenhöhe und Widerstand Hand in Hand gehen.
  • Warum Widerstand sinnvoll ist, wie er sich zeigt und wie mit ihm umgegangen werden kann.
  • Wie aus Wettbewerb Konflikte wachsen können und wie sie sich zeigen.
  • Wie sich Konflikte als Kristallisationspunkte für OE nutzen lassen.
  • Wie grundlegende Ansätze zum Umgang mit Konflikten in Organisationen aussehen können.
  • Wie OE-Funktionen Konflikte lösungsorientiert begleiten können.
  • Wie unbewusste Muster aufgespürt und sichtbar gemacht werden können.
  • Wie Organisationen unbewusste Selbstsabotage verhindern können.
  • Warum Reflexion vor dem Appell steht und was das für OE-Funktionen bedeutet.
  • Wie aus Schwächen von Organisationen Stärken wachsen können.
  • Was bei OE alles ineinandergreift und wie das orchestriert werden kann.
  • Worauf es bei der Orchestrierung ankommt, damit OE gelingen kann.
  • Welche Fähigkeiten und Erfahrungen dabei besonders hilfreich sind.
  • Wie Lern- und Reflexionsprozesse gestaltet werden können, um eine sinnvolle Orchestrierung von OE-Dynamiken zu ermöglichen.
  • Wie die Supervision von OE-Prozessen gestaltet werden kann.
  • Betrachtung des eigenen Meisterstücks: Supervision der OE-Arbeit aller Teilnehmenden.
  • Gemeinsamer Rückblick auf die eigene professionelle Entwicklung als Organisationsentwickler:in.
  • Wertschätzender Abschluss der Ausbildung.

Trainer

Martin Thiele, Kursleitung

  • Organisationsentwickler & Coach, Lehr-Coach und Lehr-Supervisor (EASC)
  • Zertifizierter Transaktionsanalytiker (DGTA, EATA)
  • Zertifizierter Berater (BVMW)
  • Wirtschaftsingenieur & Autor
  • Gründer von In Stability und VeränderungsVermögen
  • Umfassende Beratungserfahrung in Profit und Non-Profit-Organisationen über alle Branchen
  • Internationale Management- und Führungserfahrung

ECKDATEN - JAHR 2027

Termine Jahr 1

Modul 1: 21.01.-22.01.2027
Modul 2: 11.03.-12.03.2027
Modul 3: 03.06.-04.06.2027
Modul 4: 02.09.-03.09.2027
Modul 5: 11.11.-12.11.2027

Trainer

Martin Thiele

Ort

GASTFREUNDSCHAFFT, die inspirierende Dachetage mit Weitblick oben auf dem Parkhaus Osterstr. 42, 6. Etage, 30159 Hannover

www.gastfreundschafft.de

Teilnehmerzahl

Mind. 8, max. 12 Teilnehmer

Zeiten

Tag 1 von 9:00 – 18:00 Uhr und Tag 2 von 9:00 – 16:00 Uhr

Arbeitsformen

Theorieimpulse & Praxisbeispiele, viel praktische Durchführung von Coachings und Beratungen, Lehr-Coachings, Selbsterfahrung & Reflexionen, Gruppen- & Einzelarbeiten, Supervisionen & Intervisionen

Zertifizierung

Zertifizierung zur/m Organisationentwickler/in möglich

Teilnahmegebühr (Jahrespreise)

Firmentarif: 5.600 € (zzgl. MwSt.)
Privattarif:   4.950 € (einschl. MwSt.)

Preise einschl. Vollverpflegung bei GASTFREUNDSCHAFFT

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Ist ab dem 17. August verfügbar

 

Ausbildungsort Gastfreundschafft

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, wie bedeutsam auch physische Räume sind, damit Menschen gut miteinander arbeiten können. Mit GASTFREUNDSCHAFFT haben wir einen besonderen Ort geschaffen, an dem intensive Begegnungen möglich sind: Hell & lichtdurchflutet, einladend & gleichzeitig zurückgezogen, modern & flexibel möbliert, hervorragend ausgestattet bis hin zu beschreibbaren Wänden. Auf der 6. Etage, hoch über den Dächern von Hannover, können wir ungestört arbeiten, in verschiedenen Räumen unterschiedliche Settings ausprobieren, von intensiven 1:1-Arbeiten bis hin zu Systemaufstellungen in großen Gruppen.

Aufmerksam versorgt durch den Tag

Wenn Teilnehmende sich wohlfühlen, können sie besser arbeiten. Genau darauf ist die Bewirtung bei GASTFREUNDSCHAFFT ausgerichtet:
Kalte und warme Getränke, wie z.B. Wasser, Säfte, leckere Bio-Tees und Kaffeespezialitäten. Begleitend werden über den Tag frisches saisonales Obst, Knabbereien und kleine Snacks, wie Nüsse, Kekse und Trockenfrüchte gereicht. Außerdem gibt es natürlich ein vollständiges und vielseitiges Mittagsmenü mit Suppe, Hauptgericht einschließlich vegetarischer Option, Salat sowie Nachtisch. Alles im Preis enthalten.

Zentral & sehr gut erreichbar

GASTFREUNDSCHAFFT in der Osterstraße 42, Eingang Parkhaus Osterstraße, 6. Etage, 30159 Hannover, www.gastfreundschafft.de

Zu Fuß in 7 Minuten vom Hauptbahnhof. Anreisezeiten: Berlin: 1:45 h, Hamburg: 1:30 h, Frankfurt: 2:30 h, Düsseldorf: 2:45 h, Köln: 3:00 h

Fragen & Antworten

Die Weiterbildung zum/zur beziehungsorientierten Organisationsentwickler:in bei VeränderungsVermögen dauert bis zur Zertifizierung durch Martin Thiele 22 Monate. Sie umfasst 10 Module mit je zwei Tagen zzgl. persönlicher Reflexionen. Der/die beziehungsorientierte Organisationsentwickler:in ist ein sehr profunder Abschluss, durch den Du methodenpluralistisch mit Organisationen arbeiten kannst.

Entscheidend ist, wie Du arbeiten möchtest und in welcher Tiefe. Dazu beraten wir Dich gerne ausführlich vorab.

Die reine Weiterbildungszeit bei VeränderungsVermögen umfasst 10 Module à 2 Tage über 22 Monate zum/zur beziehungsorientierten Organisationsentwickler:in. Das sind in Summe 320 Stunden (h). Hinzu kommen Zeiten für schriftliche Reflexionen im Anschluss an die Module (ca. 20 h). Weiterhin brauchst Du Zeit für eine abschließende Fallstudie (ca. 20 h). In Summe solltest Du daher von ca. 360 h ausgehen, also ca. 45 Tage innerhalb von 2 Jahren.

Die Weiterbildung zum / zur beziehungsorientierten Organisationsentwickler:in ist sehr intensiv. Du lernst nicht nur Methoden, Techniken und Tools, sondern entwickelst Dich professionell und auch persönlich noch einmal deutlich weiter. Dieser Prozess ist herausfordernd und anstrengend. Damit Du die Möglichkeit hast, das alles in Ruhe über das Wochenende auf Dich wirken zu lassen, arbeiten wir immer donnerstags & freitags mit Dir. Dein Unbewusstes wird es Dir danken.

Wir wollen Dich bestmöglich in Deiner professionellen Entwicklung unterstützen. Dazu machen wir zu Beginn der Weiterbildung mit Dir eine Standortbestimmung, aus der Du Entwicklungsfelder ableiten kannst. In Deiner professionellen Entwicklung als Organisationsentwickler:in begleiten wir Dich persönlich von Modul zu Modul: Praktisch, konkret und intensiv. Damit wir das können, arbeitet ein fester Lehr-Coach mit Dir zusammen, der Dich kennt und auf den Du Dich verlassen kannst.

Alle Teilnehmenden unserer Aus- und Weiterbildungen haben die Möglichkeit, sich coachen zu lassen. Dieses Coaching bieten wir Dir zu einem Sondertarif an. Sprich uns gerne bei Bedarf an!

Es kann immer wieder mal vorkommen, dass Teilnehmende ein Modul verpassen, z.B. weil sie im Urlaub oder krank sind. Wenn das Einzelfälle sind, ist das kein Problem. Wir arrangieren dann eine Nachbearbeitung mit einem anderen Teilnehmenden. Dabei haben meist beide was davon. Und sofern Plätze verfügbar, kannst Du das Modul im Folgejahr oder einer Parallelgruppe nachholen. Bislang haben wir in solchen Fällen immer gemeinsam gute Lösungen gefunden.

Ja, über die Weiterbildung hinweg gibt es zahlreiche Lernmaterialien, wie z.B. umfangreiche Reader mit allen Inhalten der Weiterbildung einschließlich Quellenangaben, Literaturempfehlungen, Arbeitsblättern und Textblättern mit konkreten praktischen Hilfestellungen, Vorlagen, sowie eine Ausbildungsübersicht mit allen Modulinhalten, Zertifizierungsvoraussetzungen etc.

Es gibt keine formale Abschlussprüfung. Stattdessen braucht es die abschließende Vorstellung eines Beratungsfalls aus Deiner Organisationspraxis, der sich über mehrere Module erstreckt hat (Ausgangssituation, Hypothesen, Durchführung, Evaluation). Diese Vorstellung erfolgt in der Regel in Modul 10 am Ende der Weiterbildung in der Gruppe mit anschließender Rückmeldung.

Ja, Verpflegung ist inbegriffen. Das umfasst kalte und warme Getränke, wie z.B. Wasser, Säfte, leckere Bio-Tees und Kaffeespezialitäten. Begleitend frisches Obst, Knabbereien, wie Nüsse, Kekse und Trockenfrüchte. Außerdem natürlich Mittagsmenü mit Suppe, Hauptgericht einschließlich vegetarischer Option, Salat sowie Nachtisch. Gut versorgt, lernt es sich besser!

GASTFREUNDSCHAFFT

Die Rechnung erfolgt nach Anmeldung und spätestens vor Beginn der Ausbildung im jeweiligen Kalenderjahr. Wenn Du privat zahlst, kannst Du die Kosten als Weiterbildungskosten steuerlich geltend machen im Rahmen Deiner Einkommensteuererklärung und sparst somit Geld.

Referenzen

Das mit den Referenzen ist immer so eine Sache. Wir haben in den letzten 20 Jahren über hundert Organisationen geholfen, mit eigenen Entwicklungsherausforderungen erfolgreich umzugehen. Im Profit-Bereich von Konzernen über unseren Schwerpunkt des familiengeführten Mittelstands bis zu Start-ups. Im Non-Profit-Bereich durften wir Verbände, Vereine und Verwaltung, die Sozialwirtschaft, NGOs und Parteien begleiten. Diese Vielfalt lässt sich nicht angemessen über repräsentative Referenzen abbilden.

Von daher haben wir hier beispielhaft ein paar Kundenstimmen und Projekte dargestellt. Sprechen Sie uns gerne an zu konkreten Erfahrungen und direktem Kontakt zu Menschen, die über unser Wirken Auskunft geben.

Kundenstimmen

Martin Thiele hat den Vorstand und die Führungskräfte von J.J. Darboven in einer Phase tiefgreifender organisatorischer Veränderungen mit seinem feinen Gespür für die Dynamiken in eigentümergeführten Unternehmen hervorragend unterstützt. Martin gelingt es, durch seine außergewöhnlich hohe Methodenkompetenz komplexe Change-Management-Modelle in sehr praxisnahe, direkt anwendbare Ansätze zu überführen. Das von ihm konzipierte und geleitete Führungskräfte-Entwicklungsprogramm hat unser Managementteam auf ein neues Level der Zusammenarbeit gebracht, basierend auf unseren Unternehmenswerten. Unsere Führungskräfte integrieren die erarbeiteten Werkzeuge schnell in ihren operativen Alltag. Wir haben Missverständnisse drastisch reduziert, das gegenseitige Verständnis gestärkt und können Entscheidungen deutlich effizienter und stringenter treffen und umsetzen.

Lars Engel
Vorstand Finanzen & Verwaltung, J.J. Darboven GmbH & Co. KG

„Seit vielen Jahren begleitet Martin Thiele mich in den Bereichen Unternehmensentwicklung und Teamentwicklung. Im Fokus der langjährigen Zusammenarbeit standen insbesondere die strukturierte Weiterentwicklung der verschiedenen Organisationen, die Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Teams sowie die Unterstützung von Führungskräften in Veränderungsprozessen. Die Beratung von Martin Thiele zeichnete sich durch eine klare methodische Vorgehensweise, hohe Praxisorientierung und ein ausgeprägtes Verständnis für komplexe organisationsinterne Zusammenhänge aus. Durch die hohe Akzeptanz bei Führungskräften und Mitarbeitenden haben die gemeinsam entwickelten Maßnahmen immer spürbar zur Verbesserung unserer internen Strukturen, Kommunikationsprozesse und Teamperformance beigetragen."

Uwe Ilgenfritz-Donné
Sprecher der Geschäftsführung, Niedersachsen.next GmbH

„Die Weiterbildung zur beziehungsorientierten Organisationsentwicklerin hat meine Arbeit als Chief Financial Officer wesentlich erweitert: Ich verstehe organisationale Herausforderungen heute stärker als Ausdruck von Beziehungs- und Sinnfragen. Besonders prägend war für mich die Erkenntnis, Spannungen nicht vorschnell lösen zu wollen, sondern sie in ihrer systemischen Tiefe zu verstehen und Räume zu schaffen, in denen durch geteilte Bilder und gemeinsames Verständnis echte Wirksamkeit entstehen kann."

Julia Möslein
Chief Financial Officer / Mitglied der Geschäftsleitung Dr. Demuth GmbH & CO. KG

„Martin Thiele schafft es immer wieder in seiner Arbeit Vertrauensräume zu schaffen. Seine Arbeit ist geprägt von einem positiven Menschenbild, welches identitätsstiftend wirkt. Seine Aussagen zu bestimmten Situationen und Entwicklungen sind von einer bemerkenswerten Klarheit geprägt, die es schafft Teams mitzunehmen. Er schafft es Zusammenhänge in Organisationen aufzuzeigen, die Reflexion über die eigene Rolle anzuregen und sodann Alternativen aufzuzeigen. Eine Zusammenarbeit mit Martin Thiele ist für jeden empfehlenswert, der Organisationen verstehen will."

Arthur Starnofsky
Leitung Geschäftsbereich Personal, DIAKOVERE gGmbH

„Ich habe direkt ab dem ersten Modul der Ausbildung zur „beziehungsorientierten Organisationsentwicklung“ bei Martin praktische Handlungsimpulse für meine Arbeit mitnehmen können. Durch die anschaulichen Modelle in Kombination mit konkreten Fallbeispielen habe ich in meiner Rolle als Geschäftsführer viele neue Erkenntnisse gewonnen. Ich kann die Weiterbildung und Zusammenarbeit nur weiterempfehlen!"

Christian Pannhorst
Geschäftsführer, TVN Group Holding GmbH & Co. KG

Referenzprojekte

Stärkung der Führungs- & Kooperationskultur
  • Signifikante Verbesserung der Zusammenarbeit – sowohl über Abteilungs- und Bereichsgrenzen hinweg als auch zwischen operativen Einheiten und Querschnittsfunktionen.
  • Verständnis für die gemeinsame Ausrichtung und das gemeinsame WIR.
  • Entwicklung der professionellen und persönlichen Beziehungen über Klein- und Großgruppenformate.
  • Entwicklung von Eigeninitiative, z.B. in Form von freiwilligen kollegialen Beratungsformaten und Intervisionsgruppen.
  • Mitarbeiter- und Führungsleitbild als gelebte Praxis.
Balance von Eigen- & Mitverantwortung
  • Ergibt sich aus einer anfänglichen Konfliktbegleitung.
  • Historisch starke Eigenverantwortung führt zu Vereinzelung und Dysfunktionalität in der Zusammenarbeit.
  • Methode, Prozesse, Tools und die Stärkung von Selbstorganisation haben keine Verbesserung gebracht.
  • Konsequente Arbeit an der Beziehungsgestaltung untereinander und als Gruppe hat zu Neuentscheidung der Zusammenarbeit geführt.
  • Gemeinsame Arbeit an Leitbild, Strategie und Kulturentwicklung.
Klarheit in der eigenen Rollenpositionierung
  • Herausfordernde Beziehungskonstellation zwischen zwei von drei Vorständen führt immer wieder zu Konflikten innerhalb des Teams und zum Aufsichtsrat.
  • Unterschwellige Gender-Dynamik.
  • Klärung der eigenen Haltung zur Situation und Entwicklung möglicher Handlungsalternativen im Kontext eigener Bedürfnisse.
  • Führt zu klarer Positionierung innerhalb des Vorstandsteams und gegenüber dem Aufsichtsrat und einer damit verbundenen Rollenänderung.
Rückgewinnung der eigenen Wirksamkeit
  • Signifikante vertikale und horizontale Konfliktachsen innerhalb der Führung und den Mitarbeitenden mit starker Lagerbildung.
  • Eskalation durch anonyme Compliance-Meldung.
  • Erfolgreiche Arbeit mit einzelnen Führungskräften, der Führungsgruppe und den jeweiligen Teams zur Erfassung der Situation, Aufarbeitung von Grenzüberschreitungen und Klärung von Commitment zur weiteren Zusammenarbeit.
  • Begleitung von nachfolgenden Veränderungen in Teamzusammensetzung und Führungsstruktur.
  • Fokussierung der Kompetenz im Zusammenspiel mit dem Konzernverbund.
Befähigung zur Steuerung von Transformation
  • Hauptverantwortliche für einen Transformationsprozess der Gesamtorganisation mit vielschichtigen Herausforderungen.
  • Klarheit in der Abgrenzung von verschiedenen Rollen als Organisationsentwicklerin, Führungskraft und Mitarbeitende.
  • Intensive Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Veränderungs- und Organisationsentwicklungsprozessen.
  • Reflexion der eigenen Entwicklung und der Teamentwicklung im Managementteam.
  • Erfolgreiche Umsetzung durch zahlreiche Perspektiven, praktische Anwendung und Reflexion über die Zeit der Weiterbildung.